Vor kurzem stand eins meiner Saisonhighlights auf dem Plan, der Marato Pirineu. Dieser Lauf wurde im Rahmen des Ultra Pirineu ausgetragen, dort waren viele der Weltstars anwesend. Es gewann Kilian Jornet vor Zaid al Malek und Miguel Heras Hernandez. Bei den Frauen Siegte Emilie Forsberg vor Mira Rai und Nuria Picas. Nun aber zu meinem Rennen. Ich flog mit Carola für 10 Tage nach Spanien und wir wollten eigentlich beide zum Auftakt des Urlaubs teilnehmen, leider verletzte sich Carola im letzten langen Trainingslauf vor dem Wettkampf und konnte deshalb nicht starten.
Wir übernachteten in einem kleinen Hotel in der Cerdanya-Hochebene, dort ist es wunderschön und man kommt man sich auf Grund der Landschaft eher vor wie in den schottischen Hochebenen wie in den Pyrenäen. Samstag hieß es dann früh aufstehen und entgegen der Temperaturen der 2 Tage zuvor in Barcelona war es bitter kalt, so um den Gefrierpunkt, und es war eine ziemliche Überwindung ins kalte Auto zu steigen. Der Start des Marathons war in Bellver de Cerdanya, auch ein wunderschöner, kleiner Ort, welcher an diesem Morgen vollgepackt mit Menschen war.
Zum Start hatte ich leider die denkbarst unglücklichste Position, da mein Check-In-Point unglaublich langsam war und alle anderen der 1000 Starter schon drinnen standen. So kam ich leider auch nicht weiter nach vorne als circa die 800- Position. Deshalb war der erste Kilometer mehr wandern als Laufen und ich hatte schon da Zweifel ob ich mein Ziel unter die Top 50 zu laufen wohl schaffen könnte. Nachdem wir den Ort verlassen hatten ging es noch circa 2 Kilometer auf Schotterwegen bis zum Eingang ins Traildorado, von da an zündete ich den Turbo und überholte Läufer um Läufer, dieser Überholvorgang ging eigentlich bis zur ersten Verpflegungsstation nach 10 Kilometern. Danach kamen mir immer weniger Leute entgegen und ich hatte keine Ahnung welcher Platz ich circa war. Die ersten 20 Kilometer des Tages waren eigentlich non-stop bergauf und wir haben 2000 Höhenmeter überwunden. Es gab glaube ich keine einzige Stelle wo ich gehen musste, die Steigung war wirklich sehr moderat, aber zehrte ganz schön an den Kräften denn wann läuft man schon einmal solch eine Distanz bergauf? Aber die Ausblicke auf die umliegende Natur entschädigte für alle Mühen, es war Traumhaft schön und richtig unberührt. Die Trails schon bergauf waren ein Traum, flowig, unterbrochen von ein bisschen technischeren Abschnitten, aber alles super laufbar. Nach 20 Kilometern folgte der große Abstieg des Tages, am Anfang recht steinig und steil, flachte der Weg schon bald aus und wurde wieder super gut zu laufen. Nach der 2. Verpflegungsstation des Tages, einer wunderschönen Hütte, mit allem was das Läuferherz begehrt (und sogar noch mehr;)) wurde der Weg richtig spannend, nur mit Fähnchen markiert und quer durch das Unterholz ging es mal steiler mal weniger steil bergab und man hatte zahllose Möglichkeiten die Haltbarkeit der Kleidung an Dornenbüschen zu testen. Leider wurde gegen Ende dieses Downhills der Trail zu einer Straße und ging für 2 Kilometer steilst bergab, da mussten meine Beine ganz schön leiden. Nach insgesamt 33 Kilometern und 2000 hm, bergauf und bergab, kam man nun zur dritten Verpflegung. Dort wartete auch Carola, was mir die nötige Kraft gab für die letzten 12 Kilometer und noch einmal 400 hm. Diese Höhenmeter waren am Anfang ein Traum, schöne Pfade, Bachdruchquerungen etc. und gegen Ende ein Kampf als es die letzten 3 Kilometer auf Straße und Schotter dem Ziel entgegen ging, immer im Kampf mit 2 anderen Läufern.
So erreichte ich Glücklich und richtig Fertig das Ziel in 4:41 und wurde Gesamt 19.
Damit bin ich richtig zufrieden und es hat mega Spaß gemacht dort zu laufen.
Vielleicht komme ich ja irgendwann mal wieder, vielleicht ja sogar für den Ultratrail;)
Keep on Running,
Sebastian
Sonntag, 27. September 2015
Dienstag, 15. September 2015
V-Markt-Stadtlauf Kaufbeuren 2015

Die Ergebnisse gibts hier
Richtig cooles Rennen und Danke für die Bilder!:)
Montag, 31. August 2015
Trail Challenge Kleinwalsertal 2015
Nachtrag: Nachdem diesen Sommer so viel los war, habe ich es bis jetzt nicht geschafft meine Erfahrungen mitzuteilen, da der Bericht unfertig in den Tiefen des Webs herumlag. Jetzt hab ich wieder ein wenig mehr Zeit und schaffe es deshalb den Bericht fertig zu stellen... immer noch rechtzeitig um sich schnellstmöglich anzumelden für nächstes Jahr!;)
Puh die Trailchallenge, das erste mal ausgetragen und gleich ein richtiger Hammer.
Die Kombination aus den beiden Läufen dem Widdersteinberglauf am Freitag Abend mit 15 Kilometern und 990 Höhenmetern hatte es schon in sich, bei perfektem Laufwetter (nur die hinteren hatten mit starkem Regen zu kämpfen) war es bis zur Widdersteinhütte ein harter Kampf, der auch bergab nicht leichter wurde. Da es trotz des trockenen Wetters im Schatten und auf dem Pfad einige nasse, rutschige Stellen gab. Obwohl ich bergab wegen des unglaublich schnellen Downhills vom Daniel Jochum noch einen Platz verlor, konnte ich noch halbwegs den Anschluss halten und wurde im 352-köpfigen Starterfeld noch 10. mit einer Zeit von 1:27:45, fühlte mich aber ziemlich gut für den nächsten Tag.
Nach dem Ziel in Baad regnete, nein es schüttete, sich im Kleinwalsertal ein und so war der Start am nächsten Morgen an der gleichen Stelle um einiges ungemütlicher, trotz dessen war die Vorfreude auf das Trailmassaker bei mir groß. Nach einem verschlafenen Start, keine Ahnung warum auf einmal alle losliefen, und der daraus folgenden schlechten Startplatzierung konnte ich schnell wieder aufholen und lief zusammen mit dem späteren Sieger Mathäus Jusczcak und Daniel Jochum vorneweg. Nach knapp 10 Minuten beschlossen die beide ihr Heil in der Flucht zu suchen und beschleunigten, so dass es mir unmöglich war zu folgen. Wegen der starken Regenfälle war die gesamte Strecke, gefühlt, ein einziges Schlammloch und so ging es auf den kleinen, wunderschönen und toll zu laufenden Wegen immer weiter Richtung Ziel. Nach knapp 10 Kilometern konnte ich den Daniel wieder einholen und wir liefen ein Stück zusammen. Irgendwann in dieser zeit hörte auch der Regen auf und die Sonne kam heraus, was in einem wahren Trinkanfall mündete da die Sonne doch sehr warm war. Hier lässt sich nur sagen: Die geforderte Mindestmenge an Flüßigkeit ist zumindest bei diesem Rennen mehr als gerechtfertigt, da mir selbst bei nicht so hohen Temperaturen die Wasservorräte zwischen VP1 und VP2 fast ausgingen! Bei warmen Wetter kann es auch mal richtig böse enden, wenn man nicht genug dabei hat. Auf dem Weg zur zweiten VP, konnte ich mich dann allmählich vom Daniel lösen und so lief ich ein einsames Rennen, nur gepusht durch meine psychische Unterstützung in Person von Carola vor dem letzten Anstieg. Nachdem dieser endlich geschafft war, rannte ich den Downhill so schnell wie irgendmöglich runter um meinen zweiten Platz zu verteidigen und war richtig glücklich das zu schaffen. Ich kam schlammverschmiert bei wunderbaren Sommerwetter als zweiter mit einer Zeit von 3:47:09 an, hinter einem überragenden Sieger. Ganz großen Respekt von meiner Seite aus!
So konnte ich auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung gewinnen. Insgesamt ein richtig tolles Wochenende auf traumhaften Pfaden bei einer super Organisation, 2016 werde ich sicher wieder dabei sein! zu den Ergebnissen gehts hier.
Wer sich anmelden will, sollte Anfang November mal die Homepage vom Tri Team checken, da soll die Anmeldung freigeschaltet werden: http://www.tri-team-kleinwalsertal.com/walsertrailchallenge/walsertrailchallenge.html
Weitere begeisterte Berichte zum Rennen
http://www.laufreport.de/archiv/0815/kleinwalsertal/kleinwalsertal.htm
http://www.outdooractive.com/de/veranstaltung/kleinwalsertal/trailrun-um-den-widderstein/14728880/
Keep on Running,
Sebastian
Puh die Trailchallenge, das erste mal ausgetragen und gleich ein richtiger Hammer.
Die Kombination aus den beiden Läufen dem Widdersteinberglauf am Freitag Abend mit 15 Kilometern und 990 Höhenmetern hatte es schon in sich, bei perfektem Laufwetter (nur die hinteren hatten mit starkem Regen zu kämpfen) war es bis zur Widdersteinhütte ein harter Kampf, der auch bergab nicht leichter wurde. Da es trotz des trockenen Wetters im Schatten und auf dem Pfad einige nasse, rutschige Stellen gab. Obwohl ich bergab wegen des unglaublich schnellen Downhills vom Daniel Jochum noch einen Platz verlor, konnte ich noch halbwegs den Anschluss halten und wurde im 352-köpfigen Starterfeld noch 10. mit einer Zeit von 1:27:45, fühlte mich aber ziemlich gut für den nächsten Tag.
Nach dem Ziel in Baad regnete, nein es schüttete, sich im Kleinwalsertal ein und so war der Start am nächsten Morgen an der gleichen Stelle um einiges ungemütlicher, trotz dessen war die Vorfreude auf das Trailmassaker bei mir groß. Nach einem verschlafenen Start, keine Ahnung warum auf einmal alle losliefen, und der daraus folgenden schlechten Startplatzierung konnte ich schnell wieder aufholen und lief zusammen mit dem späteren Sieger Mathäus Jusczcak und Daniel Jochum vorneweg. Nach knapp 10 Minuten beschlossen die beide ihr Heil in der Flucht zu suchen und beschleunigten, so dass es mir unmöglich war zu folgen. Wegen der starken Regenfälle war die gesamte Strecke, gefühlt, ein einziges Schlammloch und so ging es auf den kleinen, wunderschönen und toll zu laufenden Wegen immer weiter Richtung Ziel. Nach knapp 10 Kilometern konnte ich den Daniel wieder einholen und wir liefen ein Stück zusammen. Irgendwann in dieser zeit hörte auch der Regen auf und die Sonne kam heraus, was in einem wahren Trinkanfall mündete da die Sonne doch sehr warm war. Hier lässt sich nur sagen: Die geforderte Mindestmenge an Flüßigkeit ist zumindest bei diesem Rennen mehr als gerechtfertigt, da mir selbst bei nicht so hohen Temperaturen die Wasservorräte zwischen VP1 und VP2 fast ausgingen! Bei warmen Wetter kann es auch mal richtig böse enden, wenn man nicht genug dabei hat. Auf dem Weg zur zweiten VP, konnte ich mich dann allmählich vom Daniel lösen und so lief ich ein einsames Rennen, nur gepusht durch meine psychische Unterstützung in Person von Carola vor dem letzten Anstieg. Nachdem dieser endlich geschafft war, rannte ich den Downhill so schnell wie irgendmöglich runter um meinen zweiten Platz zu verteidigen und war richtig glücklich das zu schaffen. Ich kam schlammverschmiert bei wunderbaren Sommerwetter als zweiter mit einer Zeit von 3:47:09 an, hinter einem überragenden Sieger. Ganz großen Respekt von meiner Seite aus!
So konnte ich auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung gewinnen. Insgesamt ein richtig tolles Wochenende auf traumhaften Pfaden bei einer super Organisation, 2016 werde ich sicher wieder dabei sein! zu den Ergebnissen gehts hier.
Wer sich anmelden will, sollte Anfang November mal die Homepage vom Tri Team checken, da soll die Anmeldung freigeschaltet werden: http://www.tri-team-kleinwalsertal.com/walsertrailchallenge/walsertrailchallenge.html
Weitere begeisterte Berichte zum Rennen
http://www.laufreport.de/archiv/0815/kleinwalsertal/kleinwalsertal.htm
http://www.outdooractive.com/de/veranstaltung/kleinwalsertal/trailrun-um-den-widderstein/14728880/
Keep on Running,
Sebastian
Donnerstag, 20. August 2015
Allgäu Triathlon 2015
Hier noch der Bericht von meinem Tria-Debut in Immenstadt. Danke noch einmal für den Startplatz, geil wars!
http://allgaeu-ausdauer.de/2015/08/startplatzgewinner-sebastian-kraus-mit-klasse-triathlon-debuet/
http://allgaeu-ausdauer.de/2015/08/startplatzgewinner-sebastian-kraus-mit-klasse-triathlon-debuet/
Montag, 27. Juli 2015
Alpseelauf Immenstadt
Vor 2 Jahren als es das erste mal die Langstrecke gab bin ich auch schon gelaufen und da die Strecke eine der schönsten Wettkampfstrecken ist, welche das Allgäu zu bieten hat und auch recht viele Höhenmeter wollte ich den Lauf als letzte schnelle Einheit vor der Walser Trailchallenge nächstes Wochenende nutzen. Wir hatten super Wetter und top Streckenverhältnisse, auf den Trails alles trocken und so war ich topmotiviert mein bestes zu geben. Gleich am Anfang versuchte ich auf dem Flachstück, was mir eigentlich nicht so liegt vorne mitzulaufen und somit schon gut platziert in die Anstiege zu gehen. Das mitgehen hat noch gut funktioniert, das war aber auch schon so ziemlich das einzige war funktioniert hat an dem Tag. In dem ersten langen Anstieg fühlten sich meine Beine schon unglaublich schwer an und ich musste das Tempo ziemlich rausnehmen. Was auch schon egal war, da der spätere Sieger Florian Lorenz einen wirklich unglaublich starken Auftritt hatte und die Strecke regelrecht zerlegt hat. Aber zurück zu mir. die 2 kleineren folgenden Anstiege gingen dann ein wenig besser und ich lief zusammen mit dem späteren Uli Morgen, welcher einen wirklich sau starken Tag hatte. Auf dem letzten Downhill vor dem langen Flachstück auf der Straße ist mir der Uli dann weggelaufen und die 100 Meter konnte ich die circa 6 Kilometer flach auch nicht mehr aufholen. Da hab ich dann auch schon gemerkt, dass mein Magen heute wie die Beine nicht so wollte wie ich und ich ziemlich heftige Magenkrämpfe bekam. Die letzten 9 Kilometer, welche richtig wellig waren mit einigen Höhenmetern waren richtig ekelhaft und ich konnte dank der Magenkrämpfe einige Passagen nur wandern. Leider hat das ein wenig den Genuss gemindert, weil die Strecke ist der Hammer ziemlich viel richtig schöner Single Trail und wenn es Trocken ist alles super schnell und gut zu laufen. Im Ziel war ich dann wie vor 2 Jahren Gesamt 5. und in der Altersklasse 2. hinter dem Tagessieger von den B_fastern. Meine Zeit war mit 1:57:32 für die 25 KM mit 900 Höhenmetern noch recht in Ordnung, auch wenn ich fast 10!! Minuten hinter dem Sieger war. Respekt dafür!
Keep on Running
Montag, 20. Juli 2015
33 1/3 Stundenschwimmen Kempten
Eigentlich war ja der Start um 9.10 aber ich habe mich entschieden erst noch gemütlich zu frühstücken und Kraft zu Tanken, Zeit sollte ich ja genug haben die Kraft war das größere Problem. So ging es gegen 10:30 gut gestärkt das Erste mal ins Wasser. Eigentlich wollte ich immer 5 Kilometer-Blöcke schwimmen und dazwischen so eine halbe Stunde Pause. Letzten Endes wurden die Blöcke von der Kilometeranzahl immer länger so zwischen 6-8 Kilometer, außer die letzten 2 die waren nur 5 Kilometer jeweils und da hatte ich schon zu kämpfen...;)
Wegen der doch langen Zeit, welche ich schwimmend verbrachte gab es keine Zeit zum schlafen und so waren die einzigen Minuten mit Schlaf am Sonntag morgen von 9-9.10.
Insgesamt habe ich dann die 50 Kilometer, wirklich körperlich und geistig komplett fertig, schon gut 1,5 Stunden vor dem Ende geschafft aber hatte wirklich keine Kraft mehr noch weiter zu schwimmen und habe lieber gegessen;)
Fazit: Coole Sachen mal sowas gemacht zu haben, Wiederholung? Mal schauen...
Hier noch der Bericht von Allgäu Ausdauer zum Event:
http://allgaeu-ausdauer.de/2015/07/neuer-rekord-beim-333-stundenschwimmen-im-cambomare/
Sonntag, 5. Juli 2015
Nebelhorn Berglauf
Superheißer Auftakt in den heißen Sommer. Nachdem der Lauf jetzt schon ein wenig her ist und ich, dank Arbeit etc. gerade sehr wenig Zeit habe weiß ich, dass die folgenden Wochen nicht weniger heiß werden. Nachdem ich am Tag davor beim Seen-Lauf im Tannheimertal als Wasserträger, Helfer und Fahrer unterwegs war wollte ich mein Glück auch noch an diesem Wochenende versuchen. Am Sonntag ging es ganz in der früh, schließlich war der Start schon um 9.15 nach Oberstdorf schon bei sommerlichen Temperaturen. Dort schnell nachgemeldet, den Rucksack mit den Wechselklamotten aufgegeben und dann ging es auch schon zum Start in Richtung Marktplatz. An warmlaufen war zumindest für mich nicht zu denken, deshalb beschränkte ich meine Vorbereitung auf im Schatten sitzen und viel trinken.;)
Eigentlich hatte ich mir viel vorgenommen für den Tag, aber da mir Hitze überhaupt nicht liegt und man da sowieso langsamer ist als bei guten Bedingungen hab ich meine eigentliche Zielzeit schon vor dem Start verworfen und diese Entscheidung war auch richtig. Deshalb war das neue Ziel nur noch schneller sein als letztes Jahr. Vor dem Start noch schnell das T-Shirt im Brunnen nass gemacht und los ging es. Mir war schon im ersten Stück selbst im Schatten zu heiß und deshalb versuchte ich so gut wie möglich eine Balance zwischen Tempo und nicht überhitzen zu finden. Ab der ersten Bahnstation war dann der Schatten sowieso für den Rest der Strecke Geschichte und dann fing im berühmten Latschenhang auch das richtige Leiden an. Die Beine waren schwer und der Kopf dröhnte nur so. Auch nach dem Hang wo es wieder flacher wurde, waren die Beine extrem schwer und ich hatte wirklich zu kämpfen. Nach der Station Höfatsblick erfuhren meine Beine eine Art Spontanheilung und plötzlich lief es wieder richtig gut (hätte ruhig auch früher passieren können;))
So konnte ich auf den letzten Höhenmetern noch einmal ein paar Leute einsammeln.
Alles in allem war ich ziemlich zufrieden mit meiner Zeit von 1:15.30, da ich gut 2 Minuten schneller war als letztes Jahr und das bei den Temperaturen. Gereicht hat es für einen 14. Gesamtrang und den 4. Platz in der AK von 320 Finishern.
Keep on Running
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